Kopfgrafik - Buch der Energie von Bernd Sternal  

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Lesen oder hören wir heute das Wort „Energie“, assoziieren wir damit spontan die Farbe Grün und das Ökomilieu. Initiiert von der Grünen-Politikrichtung in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, eroberte die Ökogesinnung in Windeseile, über alle Partei- und Institutionsgrenzen hinweg, die westlichen Industrieländer und auch die Bundesrepublik Deutschland. Es ist guter moralischer Ton „öko“ zu sein, wer sich anders äußert, was er denkt bleibt dabei sein Geheimnis, handelt moralisch verwerflich. Dabei kann man schon mal schnell als „Dümmling“ abgestempelt werden, besonders wenn man an eingefleischte Ökodogmatiker gerät, für die sich alle gesellschaftlichen und politischen Probleme in ökologischen Aspekten erschöpfen.

Cover - ENERGIE - Das physikalsiche Blut unserer Gesellschaft von Bernd Sternal - Autor aus Gernrode HarzDie ökologische Gesinnung bestimmt inzwischen die öffentliche Meinung. Es ist ein Klientel von Bildungsbürgern, Intellektuellen und den üblichen Mitläufern, das allen anderen Bürgern versucht ihre Sichtweise aufzuzwingen – wir nennen sie oftmals „Gutmenschen“ – der amerikanische Journalist David Brook taufte sie „Bobos“. Das steht für bourgeoise Bohemians, welches man als widersprüchliche Symbiose zwischen Spießer und Revolutionär ansehen kann. Diese Gesinnungsgenossen bestimmen zunehmend, ob wir für oder gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen sind, ob Atomkraft Zukunft hat oder nicht, ob wir Solar- und Windkraftanlagen brauchen oder nicht, ob nachwachsende Rohstoffe unproblematisch für die Energiegewinnung eingesetzt werden können, ob wir Thunfisch aus der Dose essen sollten oder nicht?

Dabei wird teilweise bewusst oder unbewusst gefährliches Halbwissen unter die Leute gebracht, das zur guten Gesinnung passt. Und es wird allzu gern verschwiegen, dass jede Medaille zwei Seiten hat – entscheidet man sich für die eine Seite, muss man zwangsweise die andere in Kauf nehmen. Daher gilt gründliches Abwägen, wozu alle Fakten ehrlich auf den Tisch gehören. Aber dann muss eine Entscheidung getroffen und die daraus resultierenden Nachteile müssen akzeptiert werden. Wir treiben aber langsam auf ein gesellschaftliches Klima zu, welches forciert, dass man gegen alles ist: gegen Atomkraft, gegen Windkraft, gegen neue Starkstromleitungen, gegen Lebensmittel zur Energieerzeugung und so weiter und so fort.

Die Zeit der taffen Ökopioniere, welche Ideale hatten und diese lebten, ist lange vorbei. Heute sind Ökologie und Wirtschaft lobbyistisch verflochten, Ökologie ist das große neue Geschäft unserer Zeit.
Häufig hängt man heute im Ökomilieu dem Glauben an, im Besitz der einzigen, der reinen Wahrheit zu sein.
Und man maßt sich damit das Recht an, Andersdenkende zu erziehen und zu maßregeln. Leider nehmen sich diese Ökolehrer und -prediger selbst aus der Pflicht, genießen allzu gern den gehobenen Lebensstil. Sie predigen Wasser, aber selber trinken sie Wein. Es wird rund um den Globus zu Kongressen, Meetings und Veranstaltungen aller Ökotouch-Art gejettet, neben dem Fahrrad und dem überteuerten E-Mobil oder Hybrid-Auto steht der SUV, im Wohnzimmer knistert der elitäre Natursteinkamin, man wohnt nicht öko sondern komfortabel und das Öko-Obst wird mit dem Jumbo eingeflogen. Dafür aber propagiert man, der Otto-Normalverdiener solle sein kleines Sparguthaben für eine kostspielige Solaranlage ausgeben – der Umwelt zuliebe und denen, die die Anlagen produzieren und montieren. Dass sich diese Anlagen in unseren Breiten oft nicht amortisieren, merkt der Investor viel zu spät.

Seit Beginn des wahren Öko-Booms haben sich zahlreiche Konsumforscher mit dem Grünen Lebensstil wissenschaftlich auseinander gesetzt und sind zu den Ergebnissen gekommen: je ökologischer die Einstellung, desto umweltbelastender der entsprechende Lebensstil.

Aber lassen wir einfach Fakten sprechen. Machen Sie sich selbst ein Bild über „das physikalische Blut der Gesellschaft“ – gewinnen Sie Einblicke, Ausblicke und Erkenntnisse.

Und ich hoffe, Ihnen diese doch teilweise trockene Materie, verständlich und etwas unterhaltsam darstellen zu können, damit auch Sie in Zukunft mitreden können und treffende Argumente haben, wenn der allgemeine grüne Mainstream wieder mal als Keule von Leuten aufgefahren wird, denen Hintergrundwissen fehlt.

   

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